On the Move 2011 in Bulgarien
Im Abstand von nur einer Woche fand On the move in zwei Städten Bulgariens statt, in der Provinzstadt Vratsa und in der Hauptstadt Sofia. Die Mitarbeiter Bulgarischer Gemeinden waren überwältigt von der großen Offenheit der Gäste bei dieser On the move-Premiere im jüngsten Mitgliedsstaat Europas. Aber auch die Mitarbeiter von On the move-Deutschland waren schwer beindruck, mit welcher Klarheit und Selbstverständlichkeit die Bulgarischen Christen über die Notwendigkeit der Umkehr zu Gott gesprochen und aufgerufen haben. Und Menschen folgen diesem Aufruf.
Eine an Depression leidende Frau konnte fast nie schlafen. Ihr Enkelsohn war vor Jahren tödlich verunglückt und sie war voller Bitterkeit und Hass gegen den Autofahrer. Sie hat Jesus in ihr Herz eingeladen und selber Vergebung erfahren. Danach konnte sie zum ersten Mal selbst Vergebung aussprechen und hat am nächsten Tag sehr glücklich erzählt, dass sie wie ein Baby geschlafen hat und dass ihr Herz zum Frieden gekommen ist.
Der Andrang auf die Kebabche (bekannt auch als Cevapcici) mit Zwiebeln und Salat war sehr groß, weil viele Menschen wirklich arm und hungrig sind, sodass am ersten Tag der Vorrat nicht ausgereicht hat. Aber das Grillteam war davon überzeugt, dass durch Gebet diese Not behoben werden kann, also haben sie voll Glauben gebetet, dass Gott das Essen vermehrt. Und – in der Tat, am Abend war eine ganze Kiste voll mit übrig gebliebenen Mahlzeiten!
Für das On the move-Team aus Deutschland war die On the move in Bulgarien schon auch ein kleines Wagnis, weil Heinrich mit seinen beiden gebrochenen Fersen diese Reise im Rollstuhl gemacht hat, aber alles hat wunderbar geklappt. Außerdem war zur Unterstützung ein englisches 4er Team dabei, 2 supergeniale Truckfahrer, die den roten Sprinter über 4000 km in den Süden gefahren haben und noch 2 erfahrene Bielefelder On the Move-Mitarbeiter.
Die bulgarischen Gemeinden haben als gute Gastgeber das Fleisch und die Brötchen selbst finanziert, was ihnen eine Ehrensache war. Allerdings sind noch nicht alle Kosten dieses Einsatzes gedeckt, z.B. Druckkosten und Fahrtkosten, Ketchup und sonstiges Materialkosten, sodass Spenden zu Deckung dieser Einsatzkosten uns sehr willkommen sind.
